Chrilles Backstübchen

Brotbackautomaten - Hinweise

Tips zum Brotbacken ...



Es gibt eine Menge Faktoren, die Einfluß auf das gebackene Endprodukt haben können. Die meisten typischen Probleme haben die gleiche Ursache. Die verwendeten Zutaten standen nicht im richtigen Verhältnis zueinander - oder, was noch schlimmer ist, sie waren nicht frisch und erbrachten folglich nicht die gewünschte Leistung.

Mit zunehmender Erfahrung im Brotbacken werden Sie feststellen, daß die Änderung von bestimmten Zutaten es erforderlich macht, die Menge der anderen Zutaten darauf abzustimmen. Wenn Sie zu den leckeren Frühstücksbrötchen als Besonderheit Rosinen hinzufügen, werden Sie feststellen, daß sie zu süß werden, wenn die im Rezept angegebene Zuckermenge nicht reduziert wird. Trockenfrüchte enthalten geballte Ladungen Zucker. Käse schmilzt und macht die Teigmischung zu flüssig, wenn Sie nicht weniger Wasser als vorgesehen zugeben. Passen Sie also gut auf und überlegen Sie sich die Konsequenzen beim Kreieren Ihrer leckeren Rezepte.

Ein einfacher Tip zur Vermeidung von Problemen ist, die trockenen Zutaten zu mischen, bevor Sie in die Maschine gegeben werden. Wiegen Sie die Zutaten sorgfältig ab, mischen Sie sie locker und geben Sie sie dann in die Brotbackform. Seien Sie geduldig dabei und versuchen Sie, keine Zutaten auf andere Geräteteile zu verschütten.

Es folgen einige Beispiele von nicht gelungenem Brot und die Gründe, die dazu führten.



Mein Brot ist zusammengesackt!

1. Ist das Brot in der Mitte eingefallen, so kann das unterschiedliche Ursachen haben. Während der Ruhe -, Aufgeh - und Backphase darf der Deckel auf keinen Fall geöffnet werden. Beobachten Sie die Vorgänge nur durch das Sichtfenster. Eine weitere Ursache könnte aber auch eine zu hohe Flüssigkeitsoder Hefemenge sein. Ist dabei das Innere des Brotes (die Krume) klitschig, dann sollten Sie zunächst die Flüssigkeitsmenge und evtl. zusätzlich die Hefemenge reduzieren. Hat die Krume eine normale Beschaffenheit (nicht klitschig), verwenden Sie bitte nur die halbe Hefemenge. Wenn Sie Dosenfrüchte oder-gemüse verwenden, müssen Sie diese sehr gut abtropfen lassen und sie trocken tupfen, bevor Sie sie zugeben. Sie haben in der Zeit, die sie im Regal verbracht haben, besonders viel Flüssigkeit aufgesogen.

2. Nehmen Sie das Brot sofort nach dem Backen aus der Brotbackform. Wenn Sie es länger als empfohlen in der Form lassen, nimmt es einen großen Teil der während des Abkühlungsprozesses abgegebenen Feuchtigkeit wieder auf.

3. Versuchen Sie es mit einer anderen Mehlsorte. Manchmal sind zusammengesackte Brote auch auf zu grobes Mehl zurückzuführen. Durch die Hefe ist das Mehl zwar gegangen, aber nicht in der Lage gewesen, die Form zu halten.

4. Brote mit Käse sind köstlich, aber jede Käsesorte hat ihren eigenen Feuchtigkeitsgehalt. Es ist schwierig, genau das richtige Gleichgewicht zwischen Käse und Wasser zu finden.



Die Mitte ist klitschig

1. Wenn die Brotmitte noch klitschig ist, kann das mit der Mehlsorte zusammenhängen. Oft passiert das bei Vollkorn-Mehlen, aus Roggen, Kleie oder Vollweizen. Versuchen Sie es mit einer zusätzlichen Knetphase beim Bakken dieser Brotsorten. Lassen Sie den Teig nach Beendigung der ersten Knetphase wie gewohnt gehen, stoppen Sie dann das Gerät. Schalten Sie es dann wieder ein. Es durchläuft jetzt alle Phasen noch einmal von vorn, wodurch mehr Luft in den Teig gepumpt und Wasser gebunden wird.

2. Durch feuchte Zutaten wie Dosenfrüchte, Joghurt oder Apfelmus kann das Innenleben des Brotes zu feucht werden. Reduzieren Sie solange eßlöffelweise die anderen Flüssigkeiten, bis Sie ein besseres Ergebnis erzielen.



Das Brot ist ballonartig angeschwollen!

1. Wenn das Brot höher als geplant aufgegangen ist, haben Sie zuviel Hefe verwendet. Sehen sie sich Ihre Hefeart genau an und achten Sie darauf, daß Sie die Menge akkurat abwiegen.

2. Zu viel Zucker kann dazu führen, daß die Hefe zu sehr treibt. Reduzieren Sie die Zuckermenge und seien Sie vorsichtig mit Zutaten wie Trockenfrüchten und Honig. Beide sind Zucker in Rohform.

3. Reduzieren Sie die Wassermenge um einen Eßlöffel. Dann werden Sie merken, daß bei weniger Flüssigkeit die Hefe weniger heftig reagiert.

4. Bisweilen führt fein gemahlenes Mehl dazu, daß das Brot zu sehr aufgeht. Bei feineren Mehlen ist nicht so viel Hefe nötig wie bei schwereren oder gröberen Mehlen.



Baumrinde?

Wenn Ihr Brot aussieht, als wenn es in den Wald gehört, dann fehlt ihm wahrscheinlich Feuchtigkeit. Wenn der Teig zu trocken ist, läßt er sich nicht richtig kneten. Reduzieren Sie entweder die Mehlmenge um 1/8 Tasse oder erhöhen Sie die Flüssigkeitsmenge eßlöffelweise, bis Sie die perfekte Kombination gefunden haben.



Sicherheit über alles

Beim Kneten von schweren Teigen oder bei verlängerten Knetzeiten kann es geschehen, daß das Gerät auf der Arbeitsfläche vibriert. Achten Sie darauf, daß es auf einer stabilen, flachen Oberfläche, weit weg von der Kante, steht.



Oben in den Bergen

1. Wenn Sie in einer hochgelegenen Gegend leben, haben Sie unter Umständen Probleme, die einzigartig für Ihre Höhenlage sind. Der iiedrige Luftdruck in den Bergen bietet Ihrer Hefe weniger Widerstand und die Brotmichung kann die durch die größere Ausdehnung bewirkte Form nicht halten. Reduzieren Sie die Hefemenge um 1/4 Teelöffel. Dadurch geht das Brot u.U. langsamer auf

2. Sie können auch die Wassermenge um bis zu 1/8 Tasse reduzieren.

3. Die Alternative wäre ein feiner gemehlenes Mehl. Es ist leichter und kann seine Form in Höhenlagen besser halten.



Ziegelsteine gefällig?

1. Wenn Sie steingemahlenes oder Weizenvollkornmehl verwenden, kann es sein, daß der Laib flacher ausfällt. Wenn Ihr Brot allerdings gar nicht aufgeht, dann prüfen Sie die Hefe. Haben Sie sie vergessen ? Wenn das Brot nur sehr wenig aufgegangen ist, war die Hefe vielleicht alt. Sie können Hefe testen, indem Sie einen Teelöffel Zucker mit einem Eßlöffel Hefe in einer halben Tasse lauwarmen Wassers mischen. Wenn die Mischung sich innerhalb von 15 Minuten verdoppelt hat, ist Ihre Hefe frisch.

2. Zu kaltes oder zu warmes Wasser führen auch dazu, daß Hefe nicht richtig treibt.

3. Überprüfen Sie Ihre Salzmenge. Sie haben doch nicht etwa statt eines Teelöffels einen Eßlöffel voll genommen?



Weitere Faktoren, die sich negativ auf das Brot auswirken

Umwelt - Die Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Wasserqualität der Gegend in der Sie wohnen, können sich auf das Brot auswirken. Versuchen Sie, die Zutatenmenge auf unterschiedliche Weise zu reduzieren, um das für Ihre Gegend beste Resultat zu erzielen.
edliche Weise zu reduzieren, um das für Ihre Gegend beste Resultat zu erzielen.